Zukunft der Philippus-Gemeinde: Konferenz trotzt Stromausfall Zukunftskonferenz in der Lukaskirche

Wie sieht die Kirchengemeinde von morgen aus und welche Gebäude sind zukunftsfähig? Mit diesen Leitfragen haben wir uns in einer großen Zukunftskonferenz in die Lukaskirche Holsen-Ahle beschäftigt. Dass sich die rund 60 Teilnehmenden dabei direkt zu Beginn ganz praktisch mit einer „Zukunft ohne Energie“ beschäftigen mussten, war so nicht geplant.

Ausgerechnet zum Auftakt legte ein großflächiger Stromausfall in Holsen-Ahle die gesamte Technik, das Licht und die Kaffeemaschinen lahm. Das Organisationsteam und die Gäste reagierten jedoch gelassen: Man rückte im Dunkeln ohne Mikrofone einfach näher zusammen.

Optische Signale für das Gleichgewicht

Moderator Pfarrer Matthias Rohlfing setzte anschließend ein starkes visuelles Zeichen. Er bat die Anwesenden, sich im Raum auf einer gedachten „Platte“ so aufzustellen, dass sichtbar wurde, aus welchem Gemeindeteil sie kamen und für welchen Bereich (Kinder, Jugendliche/CVJM, Erwachsene oder Senioren) ihr Herz schlägt. Da sich deutliche Schwerpunkte zeigten, betonte Rohlfing, dass die Gesamtgemeinde wie eine Waage im Gleichgewicht bleiben müsse. Es gelte, alle Bezirke und Generationen gleichermaßen im Blick zu behalten und das Zusammenwachsen unter dem Motto „Wir sind Philippus“ wohlwollend zu fördern.

Inhalt vor Finanzen

Für die darauffolgende Arbeit in bunt durchmischten Arbeitsgruppen gab das Presbyterium eine klare Richtlinie vor: „Wir schauen nicht zuerst auf die Finanzen, sondern darauf, welches kirchliche Leben wir haben wollen.“

An den Stationen erarbeiteten die Teilnehmenden drei „überlebenswichtigen“ Säulen für die Zukunft:

  1. Gottesdienst

  2. Kinder + Jugend

  3. Offene Treffen

Gebäude im Kriterientest

In einer weiteren Phase wurden die bestehenden Standorte unter die Lupe genommen. Drei Kriterien standen dabei im Fokus: Funktionalität, finanzielle/technische Machbarkeit (Bausubstanz, Auslastung) sowie die emotionale und strategische Bedeutung für die Menschen vor Ort.

Großer Dank und transparenter Ausblick

Das Presbyterium zeigte sich begeistert von der großen Resonanz und bedankte sich ausdrücklich für das vielseitige, konstruktive und ehrliche Feedback der Teilnehmenden, die sich mit ihren Ideen und Meinungen kraftvoll eingebracht haben. Die gesammelten Ergebnisse werden nun in den kommenden Wochen intern ausgewertet.

Noch mehr Informationen findest du hier:

 

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