Rückblick: Zeltlager des CVJM Kreisverband
In den letzten beiden Wochen der Sommerferien fand erneut das Zeltlager des CVJM Kreisverbandes Bünde statt. Über 100 Kinder und über 50 Mitarbeitende machten sich auf den Weg zum Zeltplatz Hollager Mühle in Wallenhorst.
Unterstützt wurden die Dorfmitarbeitenden von dem sogenannten Dorf V, welches aus Einkäufer, Küchenfeen, Materialwart, Presse, Sanis, Nachtwachen und den Lagerleitungen bestand. Die Jungs waren auf die Dörfer ½ , Dorf 3 und Dorf 4 aufgeteilt, die Mädels auf die Dörfer 7 und 8. Nachdem alle Zelte bezogen und der neue Zeltplatz inspiziert worden war, wurden fleißig die Dorfplätze und Zelte „getunt“, damit auch jeder sofort erkannte, in welchem Dorf er sich befand und wie die jeweiligen Zelte heißen.
Die diesjährige Lagerlosung „David - wie du und ich“ begleitete die Kinder und Mitarbeitenden bei den täglichen Bibelarbeiten. Den Abschluss der Bibelarbeitsreihe bildete am Donnerstagmorgen die gemeinsame Messe. Ein erstes Programmhighlight war die gemeinsame Tagesaktion des Mädchen- und Jungenlagers am Mittwoch. Die Teilnehmenden wurden von den Charakteren des Disney- und Pixar-Universums besucht. Diese wollten herausfinden, welcher der beste Film ist.
Selbstverständlich fanden auch an allen anderen Tagen die unterschiedlichsten Programme in den Dörfern statt: eine Fotorallye, Geländespiele, Härte X, Mister Dorf ½ , 3 und 4 , Lagerfeuerabende mit Hordentopf, Smores oder Stockbrot, Werwolf, Dropen, Versteigerungspiel, Casino, Riesenbrettspiele, diverse Hobbygruppen, Watergames mit Rutschplane, ein Worship-Abend, „Beauty, Wellness, Fitness“ und natürlich fetzige Jungscharspiele. Auch Nachtaktionen der einzelnen Dörfer durften natürlich nicht fehlen. Eventuell sah man am nächsten Morgen deutlich, welche Dörfer nicht allzu viel in der Nacht geschlafen hatten. Ein besonderer Tag sowohl für das Mädchen- als auch für das Jungenlager war das jeweilige Tagesgeländespiel. Während der Mittagspausen und vor und nach Programmpunkten konnten sich die Kinder mit zahlreichen Angeboten beschäftigen. Ganz hoch im Kurs standen dabei die Diabolos. An einem Nachmittag fand auch die Lagermeisterschaft statt. Das Dorf 1/2 setzte sich gegen Dorf 4, Dorf 3 und die zwei Mädchenteams durch.
Wie in den letzten Jahren gab es auch wieder das EP (Entspannungsprogramm). Dabei konnte man nach dem Mittagessen 15 Minuten bei einer Traumreise entspannen. Dies wurde sowohl bei den Kindern als auch bei den Mitarbeitenden von Tag zu Tag beliebter. Mit großer Spannung wurde jeden Tag die Verteilung der Mühlenpost nach dem Mittagessen erwartet. Nach dem ersten Jubel ging sofort das Suchen los, ob man diesmal wohl selbst auf einem der Bilder zu sehen ist. Und die (Mitarbeiter-)Rätsel mussten schnell gelöst werden, um einen der begehrten Kioskgutscheine zu gewinnen. Für persönliche Grüße stand das schwarze Brett neben dem Pressezelt bereit, vor dem auch gerne der tägliche Gossip ausgetauscht werden konnte. Über die zwei Wochen begannen auch immer mehr Kinder, Gefallen an den Kameras und der redaktionellen Arbeit zu finden. Der Kiosk durfte in der Mittagspause natürlich ebenfalls nicht fehlen. Eine bombastische Stimmung im Tageszelt gab es aber auch ohne Lagerzeitung bei jedem Essen. Die Tassen und Tischbretter sind mal wieder auf eine harte Probe gestellt worden, wenn die Gesänge der Tische durch das Tageszelt geschmettert wurden.
Beim diesjährigen Krimispiel ging es um eine Spendengala für das Tageszelt, die durch eine Entführung von Heidi Klum gestört wurde. Um herauszufinden, wer der Täter war, wurde die Hilfe der Teilnehmenden benötigt, die beim Theater auf jedes Detail geachtet haben. „Zeltlager ist Top“ schmetternd wurden dann am letzten Abend nach und nach die Dörfer mit einer Polonaise abgeholt, bis sich alle im Abschlusskreis wiederfanden, wo es auch die diesjährige ZeLa Tasse gab. Nach weiteren lauten Gesängen durften dann natürlich auch nicht die obligatorischen Eisbomben für die Gewinner des Zeltpokals (das ordentlichste Zelt im jeweiligen Dorf) fehlen.
Auch in diesem Jahr konnte den Kindern eine schöne Zeit bereitet werden. Es sind hoffentlich auch in den nächsten Jahren wieder viele von ihnen dabei, wenn schöne Erinnerungen geschaffen werden, extrem viel gesungen wird und viele dauerhaft ein Lächeln im Gesicht haben und Neues über Gott und Jesus gelernt wird. Den Abschluss bildet wie immer der obligatorische Jungscharspruch: „Mit Jesus Christus mutig voran!“
Noah Westerhold