Gemeindeversammlung am 22.03.26

Eine volle Kirche, eine lebhafte Debatte und ein klares Signal für die Gemeinschaft: Die Gemeindeversammlung der Philippus-Kirchengemeinde am vergangenen Sonntag markiert den Beginn eines neuen, gemeinsamen Weges. Unter dem Motto „Quo vadis?“ kamen zahlreiche Gemeindemitglieder in der Lukaskirche Holsen-Ahle zusammen, um über die Zukunft ihrer Gemeinde zu beraten.

Bereits der Gottesdienst am Vormittag setzte ein hoffnungsvolles Zeichen: In der gut gefüllten Kirche feierte die Gemeinde eine Taufe – ein Symbol für das Leben und die Zukunft, das den Ton für den restlichen Tag angab. Nahezu alle Gottesdienstbesucher blieben im Anschluss zur offiziellen Gemeindeversammlung, um sich aus erster Hand über die anstehenden Veränderungsprozesse zu informieren.

Konstruktiver Dialog statt Spekulation

 Das Presbyterium legte die aktuelle Situation der Gemeinde, insbesondere mit Blick auf Gebäude und Finanzen, offen dar. Dabei wurde deutlich: Es gibt Herausforderungen, aber auch den festen Willen, diese gemeinschaftlich zu lösen. Die Fragen aus der Gemeinde waren kritisch, aber durchweg konstruktiv. „Wir haben gespürt, wie viel den Menschen ihre Kirche vor Ort bedeutet“, so ein Sprecher des Presbyteriums. „Daraus ziehen wir die Kraft für die nächsten Schritte.“

Nächster Schritt: Die Zukunftskonferenz 

Als konkretes Ergebnis der Versammlung wurde vereinbart, den Dialog zu verstetigen. Die Gemeinde wird in eine „Zukunftskonferenz“ gehen, um regelmäßig im Austausch zu bleiben und gemeinsam an Lösungen für Standorte wie das Eichenkreuzheim oder die Kapelle Muckum zu arbeiten. Es geht nicht mehr um Entscheidungen „von oben herab“, sondern um ein gemeinschaftliches Konstrukt für die kommenden Jahre.

Ausklang bei Bratwurst und guten Gesprächen 

Dass Gemeinde mehr ist als Verwaltung, zeigte der informelle Ausklang. Bei Bratwurst vom Grill und kühlen Getränken blieben viele Besucher noch lange vor der Kirche stehen. In entspannter Atmosphäre wurden Ideen vertieft und persönliche Gespräche geführt.

Das Fazit des Presbyteriums fällt durchweg positiv aus: „Dieser Tag war ein voller Erfolg. Er hat gezeigt, wie stark wir als Gemeinde sind, wenn wir zusammenstehen. Wir sind glücklich über diesen Hergang und blicken nun mit einem gestärkten Wir-Gefühl nach vorne.

Steffi Rieke

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