Einladung zur Gemeindeversammlung am 22.03. Alle Infos aus der Presbyteriumsklausur

Am 31.01.2026 traf sich das Presbyterium zu einem Klausur-Samstag, um neben den normalen monatlichen Sitzungen über einige Dinge in Ruhe und mit mehr Zeit nachzudenken. Wir bedanken uns ganz herzlich für alle Gebete, die uns begleitet haben.

Wir haben uns mit dem Thema der geringer werdenden Pfarrstellen beschäftigt und mit der Notwendigkeit, Kosten für unsere Gebäude senken zu müssen. 2 große und schwierige Themen, die uns seit längerem bewegen.

Thema Personal: ab 2026 gilt ein Pfarrstellenschlüssel von 1:4000, d.h. von einer Pfarrstelle werden 4000 Gemeindemitglieder betreut. Da viele Gemeinden unter dieser Grenze liegen, wurden im Kirchenkreis Herford sogenannte Personalplanungsräume gebildet. Wir in Philippus bilden mit Rödinghausen, Kilver und Hunnebrock-Hüffen-Werfen einen solchen Planungsraum. Leider bedeutet das, dass die Pfarrstelle von Bettina Fachner, die zum 01.06.2026 in den Ruhestand geht, nicht nachbesetzt wird. Als Presbyterium vor Ort haben wir darauf keine Einfluß; die Regeln gelten für die gesamte Landeskirche von Westfalen. Das erfordert Gespräche in der Nachbarschaft, kreative Ideen und viel Ehrenamt.

Thema Gebäude: es geistert die Formulierung durch die Gemeinde „wir müssen die Hälfte aller Gebäude abschaffen“. So ähnlich stand es auch schon in der Zeitung. Das ist so nicht ganz korrekt: wir müssen die Kosten für unsere Gebäude um die Hälfte reduzieren. Für uns heißt das nicht zwingend verkaufen oder abreißen, sondern kann auch bedeuten „anders finanzieren“. Auch das erfordert wieder viele Gespräche, kreative Ideen und viel Ehrenamt.

Wie sich da alles für uns in Philippus auswirkt, auf welchem Stand unsere Ideen stehen, dazu möchten wir Sie und Euch alle gerne informieren und laden zu einer Gemeindeversammlung ein:

22.03.2026 um 12.00 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst im Gemeindehaus Holsen-Ahle

Dazu ist ausdrücklich die gesamte Gemeinde eingeladen, Ennigloh, Muckum, Holsen und Ahle.

 

Im Namen Ihres und Eures Presbyteriums,

Anja Wippermann

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